Erfahrungsbericht.
Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.
Polizeiarzt/-ärztin (m/w/d)
Polizeiärztinnen und Polizeiärzte Ă¼bernehmen eine besondere Rolle bei der Personalgewinnung: Sie fĂ¼hren unter anderem die medizinischen Untersuchungen durch, die fĂ¼r die Einstellung neuer Polizeikräfte erforderlich sind.
FĂ¼r die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern hatte die Besetzung der offenen Stellen deshalb eine hohe Bedeutung. Mit einer gezielten Recruiting-Kampagne konnten innerhalb von 31 Tagen zehn qualifizierte Bewerbungen gewonnen und gleich zwei Einstellungen erzielt werden.
Ergebnisse der Kampagne
Laufzeit: 31 Tage
10 qualifizierte Bewerbungen
2 erfolgreiche Einstellungen
Damit konnten innerhalb eines Monats zwei ärztliche Positionen erfolgreich besetzt werden.
Ausgangssituation: Eine SchlĂ¼sselposition fĂ¼r die Nachwuchsgewinnung
Die Gewinnung von Ă„rztinnen und Ă„rzten fĂ¼r den polizeiärztlichen Dienst stellte die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern bereits seit längerer Zeit vor Herausforderungen.
Die Herausforderung
Die offenen Stellen waren besonders relevant, da Polizeiärztinnen und Polizeiärzte eine zentrale Funktion bei der medizinischen Untersuchung neuer Polizeibewerberinnen und -bewerber Ă¼bernehmen.
Bleiben entsprechende Positionen unbesetzt, fehlen Kapazitäten fĂ¼r diese Untersuchungen. Dadurch können sich Einstellungsverfahren verzögern und bestehende Mitarbeitende im medizinischen Dienst werden zusätzlich belastet.
Bisherige MaĂŸnahmen Ă¼ber klassische Fachmedien wie das Ă„rzteblatt oder frĂ¼here Multikanal-Kampagnen hatten dabei nur geringe Resonanz erzielt.
Ziel: Ă„rztliche Fachkräfte Ă¼ber neue Wege erreichen
Die Landespolizei wollte ihre Personalsuche Ă¼ber die bisherigen Kanäle hinaus erweitern und gezielt Ă„rztinnen und Ă„rzte auf die beruflichen Möglichkeiten im polizeiärztlichen Dienst aufmerksam machen.
Dabei sollte nicht allein zusätzliche Reichweite entstehen. Wichtig war eine frĂ¼hzeitige PrĂ¼fung der relevanten Voraussetzungen, damit sich der weitere Auswahlprozess auf geeignete Kandidatinnen und Kandidaten konzentrieren kann.
Strategie: Medizinische Fachkräfte gezielt ansprechen
1. Sichtbarkeit auĂŸerhalb klassischer Fachmedien schaffen
Die digitale Kampagne ergänzte die bisherigen Recruiting-MaĂŸnahmen um zusätzliche Kanäle. Damit konnten auch Ă„rztinnen und Ă„rzte erreicht werden, die nicht aktiv Ă¼ber Fachzeitschriften oder klassische Stellenbörsen nach einer neuen Position suchten.
2. Die Besonderheiten des polizeiärztlichen Dienstes vermitteln
Die Ansprache stellte das konkrete Arbeitsumfeld und die Besonderheiten der Tätigkeit in den Mittelpunkt. So sollte die Position als berufliche Alternative fĂ¼r medizinische Fachkräfte sichtbar und verständlich werden.
3. Geeignete Bewerbungen frĂ¼hzeitig identifizieren
Interessierte Personen wurden strukturiert vorqualifiziert und die wichtigsten Informationen fĂ¼r den weiteren Auswahlprozess aufbereitet. Dadurch erhielt die Landespolizei eine Ă¼berschaubare Auswahl relevanter Kandidatenprofile.
Erfahrung aus der Praxis: Recruiting kann Auswirkungen Ă¼ber die einzelne Vakanz hinaus haben
Der Case der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass die Folgen einer unbesetzten Stelle weit Ă¼ber den jeweiligen Fachbereich hinausreichen können.
Fehlen ärztliche Kapazitäten fĂ¼r die notwendigen Untersuchungen, kann dies auch die Einstellung neuer Polizeikräfte erschweren. Die erfolgreiche Gewinnung von Polizeiärztinnen und Polizeiärzten unterstĂ¼tzt damit zugleich die weiteren Recruiting-Prozesse der Landespolizei.
Besonders positiv: Aus zehn qualifizierten Bewerbungen konnten innerhalb der Kampagnenlaufzeit zwei Einstellungen erzielt werden.
Fazit
Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern konnte mit der Recruiting-Kampagne innerhalb von 31 Tagen zehn qualifizierte Bewerbungen fĂ¼r den polizeiärztlichen Dienst gewinnen.
Mit zwei erfolgreichen Einstellungen wurden wichtige personelle Kapazitäten fĂ¼r einen Bereich geschaffen, der unmittelbar an der medizinischen Begleitung von Einstellungsverfahren beteiligt ist.