Erfahrungsbericht.

Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.

Sachbearbeitung Wasser & Abwasser (m/w/d)

Wie gelingt es einer Verwaltung, eine Fachposition im Bereich Wasser und Abwasser erfolgreich zu besetzen – wenn nur wenige passende Bewerbungen eingehen und gleichzeitig der Aufwand durch ungeeignete Kandidaten steigt? Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie die Samtgemeinde Ilmenau die Vakanz als Sachbearbeitung Wasser & Abwasser (m/w/d) mithilfe digitaler Recruiting-Strategien besetzen konnte.
Zwei Smartphones zeigen Stellenanzeigen für Sachbearbeiter Wasser & Abwasser, links eine Website, rechts ein Social Media Post.

Ergebnisse der Kampagne

Laufzeit: 31 Tage 6 qualifizierte Bewerbungen 1 erfolgreiche Einstellung
Für eine verwaltungsnahe Fachposition mit spezifischen Anforderungen ist dies ein solides Ergebnis. Die Samtgemeinde konnte passende Kandidaten identifizieren und die Stelle erfolgreich besetzen.

Ausgangssituation: Wenige passende Bewerbungen und hoher Prüfaufwand

Die Besetzung der Stelle im Bereich Wasser und Abwasser stellte die Verwaltung vor mehrere Herausforderungen. Zum Einsatz kamen bisher klassische Recruiting-Kanäle wie: • Veröffentlichungen über Interamt und die eigene Website • Anzeigen in lokalen Zeitungen und Amtsblättern • einzelne digitale Veröffentlichungen über bestehende Plattformen

Die Erfahrung

Trotz dieser Maßnahmen gingen nur wenige geeignete Bewerbungen ein. Gleichzeitig verursachten unpassende Kandidaten einen hohen Aufwand im Auswahlprozess, da diese zunächst gesichtet und geprüft werden mussten. Hinzu kam, dass die Anforderungen der Stelle häufig nicht korrekt getroffen wurden – insbesondere gingen Bewerbungen ein, die eher technisch als verwaltungsseitig ausgerichtet waren. Ein weiterer Faktor: Gezieltes Social-Media-Recruiting war bislang nicht etabliert, und auch das Bewerbermanagement befand sich noch im Aufbau. Dadurch fehlte eine strukturierte und effiziente Vorgehensweise im gesamten Prozess.
Die zentrale Frage lautete daher: Wie können wir als Verwaltung gezielt qualifizierte Bewerber erreichen – und gleichzeitig den internen Aufwand im Auswahlprozess deutlich reduzieren?

Ziel: Passende Bewerber gewinnen und Prozesse entlasten

Ziel war es, • eine fachlich geeignete Person für die Sachbearbeitung im Bereich Wasser und Abwasser zu gewinnen • die Qualität der Bewerbungen zu erhöhen • den Prüfaufwand durch unpassende Kandidaten zu reduzieren • und den Recruiting-Prozess insgesamt effizienter zu gestalten

Strategie: Strukturierte und zielgerichtete Mitarbeitergewinnung

Um geeignete Kandidaten zu erreichen, wurde eine Recruiting-Strategie eingesetzt, die gezielt auf Verwaltungs- und Fachkräfte im öffentlichen Dienst ausgerichtet ist.

1. Gezielte Ansprache über digitale Kanäle
Potenzielle Kandidaten wurden gezielt über digitale Plattformen angesprochen, anstatt ausschließlich auf klassische Ausschreibungen zu setzen. Die Kampagnen wurden speziell auf Bewerber mit verwaltungsbezogenem Hintergrund ausgerichtet. Unterschiedliche Varianten von Anzeigen und Botschaften wurden genutzt, um die Ansprache kontinuierlich zu verbessern.
2. Vereinfachter und barrierefreier Bewerbungsprozess Interessierte Kandidaten konnten ihr Interesse über eine mobiloptimierte Bewerbungsseite schnell und unkompliziert bekunden. Ein strukturierter Fragenprozess ermöglichte dabei: • eine einfache Bewerbung ohne umfangreiche Unterlagen • eine erste Einordnung der fachlichen Voraussetzungen • eine frühzeitige Einschätzung von Motivation und Passung
3. Vorqualifizierung und strukturierte Auswahl Die eingehenden Bewerbungen wurden vorab geprüft und übersichtlich aufbereitet. Dadurch konnte die Verwaltung schneller erkennen, welche Kandidaten den Anforderungen entsprechen. Zusätzlich konnten fehlende Unterlagen gezielt nachgefordert werden, sodass nur vollständige und relevante Profile in den weiteren Auswahlprozess gelangten.

4. Kombination aus Reichweite und Prozessstruktur
Neben der reinen Reichweite stand insbesondere die Verbesserung der internen Abläufe im Fokus. Durch die strukturierte Vorgehensweise konnten sowohl mehr passende Bewerber erreicht als auch bestehende Prozesse effizienter gestaltet werden.

Erfahrung aus der Praxis: Qualität reduziert Aufwand

Der Fall der Samtgemeinde Ilmenau zeigt, dass nicht nur die Anzahl der Bewerbungen entscheidend ist, sondern vor allem deren Passgenauigkeit. Durch eine gezielte Ansprache und klare Vorqualifizierung konnte der Anteil ungeeigneter Bewerbungen reduziert und der Auswahlprozess deutlich entlastet werden. Gerade in Verwaltungen mit begrenzten Ressourcen ist dies ein entscheidender Vorteil.

Fazit

Die Samtgemeinde Ilmenau konnte ihre Vakanz im Bereich Wasser und Abwasser erfolgreich besetzen und gleichzeitig ihren Recruiting-Prozess effizienter gestalten. Dieser Erfahrungsbericht zeigt: Digitale Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst ermöglicht nicht nur mehr Reichweite, sondern vor allem eine bessere Qualität der Bewerbungen und eine spürbare Entlastung der Verwaltung.

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