Erfahrungsbericht.
Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.
Projektingenieur fĂ¼r den städtischen Ingenieurbau (m/w/d)
Bauingenieure mit Erfahrung im StraĂŸen-, BrĂ¼cken- und Ingenieurbau gehören aktuell zu den gefragtesten Fachkräften am Arbeitsmarkt. Besonders öffentliche Arbeitgeber stehen dabei vor der Herausforderung, mit deutlich flexibleren Gehaltsmodellen der Privatwirtschaft konkurrieren zu mĂ¼ssen.
Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach die Stelle als Projektingenieur fĂ¼r den städtischen Ingenieurbau (m/w/d) erfolgreich besetzen konnte.
Ergebnisse der Kampagne
Laufzeit: 31 Tage
8 qualifizierte Bewerbungen
1 erfolgreiche Einstellung
Innerhalb eines Monats konnten mehrere qualifizierte Bauingenieure erreicht und die Vakanz erfolgreich besetzt werden.
Ausgangssituation: Personalengpässe gefährden wichtige Infrastrukturprojekte
Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach verantwortet zahlreiche komplexe Infrastruktur- und Hochbauprojekte mit einem jährlichen Bauvolumen von rund 250 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde die Besetzung spezialisierter Ingenieurstellen zunehmend schwieriger.
Die Herausforderung
Vor allem erfahrene Bauingenieure waren Ă¼ber klassische Stellenanzeigen kaum noch erreichbar. Während Berufseinsteiger vereinzelt gewonnen werden konnten, entschieden sich viele erfahrene Fachkräfte aufgrund deutlich höherer Gehälter fĂ¼r die Privatwirtschaft oder wechselten zu anderen öffentlichen Arbeitgebern.
Zusätzlich fĂ¼hrten zahlreiche Bewerbungen aus dem Ausland häufig nicht zum gewĂ¼nschten Ergebnis, da die erforderlichen Deutschkenntnisse fĂ¼r die koordinierende und bauherrenseitige Tätigkeit fehlten.
Die Folgen waren bereits spĂ¼rbar: Projekte mussten verschoben oder zurĂ¼ckgestellt werden, da Personal zunehmend zum limitierenden Faktor wurde.
Ziel: Passende Ingenieure statt möglichst vieler Bewerbungen
Gesucht wurde kein möglichst groĂŸer Bewerbereingang, sondern gezielt qualifizierte Kandidaten, die:
• Ă¼ber ein abgeschlossenes Ingenieurstudium verfĂ¼gen,
• sicher auf Deutsch kommunizieren können,
• Erfahrung im Ingenieur- oder Infrastrukturbau mitbringen,
• sich bewusst fĂ¼r anspruchsvolle öffentliche Bauprojekte entscheiden.
Strategie: Gezielte Ansprache von Ingenieuren auĂŸerhalb klassischer Stellenbörsen
1. Fokus auf passiv wechselbereite Fachkräfte
Da geeignete Bauingenieure selten aktiv auf Jobsuche sind, wurde die Kampagne gezielt auf Fachkräfte aus dem relevanten Marktumfeld ausgerichtet. Dadurch konnten auch Kandidaten erreicht werden, die Ă¼ber klassische Ausschreibungen kaum erreichbar gewesen wären.
2. Vorqualifizierung fĂ¼r höhere Bewerberqualität
Bereits vor dem ersten Gespräch wurden wichtige Kriterien wie Berufserfahrung, Deutschkenntnisse und fachliche Eignung abgefragt. Dadurch erhielt das Bauamt ausschlieĂŸlich Kandidatenprofile, die grundsätzlich zum Anforderungsprofil passten.
3. Attraktive Projektinhalte sichtbar machen
Im Mittelpunkt der Kampagne standen die besonderen Projekte des Staatlichen Bauamts. Von komplexen InfrastrukturmaĂŸnahmen bis hin zu GroĂŸprojekten fĂ¼r Bundeswehr und US-Armee bietet die Position ein auĂŸergewöhnlich breites Aufgabenfeld mit hoher Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeit.
Erfahrung aus der Praxis: Spezialisten benötigen spezialisierte Recruiting-Strategien
Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach konnte die Stelle als Projektingenieur fĂ¼r den städtischen Ingenieurbau (m/w/d) innerhalb von 31 Tagen erfolgreich besetzen.
Trotz eines stark umkämpften Arbeitsmarktes, starrer tariflicher Rahmenbedingungen und einer sehr spezialisierten Zielgruppe gelang es, qualifizierte Bauingenieure zu gewinnen und die Vakanz erfolgreich zu besetzen.
Fazit
Der Zweckverband Wasserversorgung Hallertau konnte die Stelle als Fachkraft fĂ¼r Wasserversorgungstechnik (m/w/d) innerhalb von 30 Tagen erfolgreich besetzen.
Trotz einer langen Vakanz, fehlender Bewerbungen Ă¼ber bisherige Kanäle und hoher Anforderungen an die fachliche sowie persönliche Eignung gelang es, mehrere passende Kandidaten zu gewinnen und die Stelle nachhaltig zu besetzen.