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Erfahrungsbericht.

Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.

Duales Studium Verwaltungsinformatik (m/w/d)

Gerade bei dualen Studiengängen reicht es nicht aus, eine Stelle lediglich auf klassischen Karriereportalen zu veröffentlichen. Junge Zielgruppen müssen dort erreicht werden, wo sie sich täglich bewegen – gleichzeitig muss die Qualität der Bewerbungen stimmen. Die Stadt Gütersloh ging deshalb bei ihrem Dualen Studium Verwaltungsinformatik neue Wege und konnte die Position innerhalb eines Monats erfolgreich besetzen.

Ergebnisse der Kampagne

Laufzeit: 31 Tage 3 qualifizierte Bewerbungen 1 erfolgreiche Einstellung
Nach zwei Ausschreibungen ohne ausreichenden Erfolg führten bereits drei qualifizierte Bewerbungen zur passenden Besetzung.

Ausgangssituation: Zwei Ausschreibungen ohne ausreichenden Erfolg

Die Stadt Gütersloh ist im Recruiting grundsätzlich gut aufgestellt und nutzt bereits verschiedene digitale Kanäle. Beim dualen Studium Verwaltungsinformatik zeigte sich jedoch, dass auch ein etablierter Recruiting-Prozess bei speziellen Zielgruppen an Grenzen stoßen kann.

Die Herausforderung

Die ersten beiden Ausschreibungen hatten nicht die gewünschte Besetzung gebracht. Gleichzeitig bestanden aufgrund früherer Erfahrungen Vorbehalte gegenüber Social Recruiting: Externe Kampagnen hatten teilweise viele, aber ungeeignete Bewerbungen erzeugt und ließen sich hinsichtlich ihrer tatsächlichen Wirkung nur schwer nachvollziehen. Für einen neuen Anlauf waren deshalb zwei Punkte besonders wichtig: eine präzisere Ansprache der Zielgruppe und vollständige Transparenz über den Recruiting-Prozess.

Ziel: Die junge Zielgruppe gezielter erreichen

Für das duale Studium sollten geeignete Nachwuchskräfte auch außerhalb klassischer Stellenportale auf die Karrierechance bei der Stadt aufmerksam werden. Dabei stand nicht eine möglichst hohe Bewerberzahl im Mittelpunkt. Vielmehr sollten geeignete Interessierte früh erkannt und nur qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten in den weiteren Auswahlprozess übernommen werden.

Strategie: Zielgruppengerechte Ansprache mit messbarem Prozess

1. Dort sichtbar werden, wo die Zielgruppe unterwegs ist Die digitale Kampagne ergänzte die bisherigen Recruiting-Kanäle und brachte das duale Studium gezielt in das digitale Umfeld potenzieller Bewerberinnen und Bewerber. 2. Niedrige Einstiegshürde, klare Qualifizierung Ein kompakter digitaler Bewerbungsprozess erleichterte den Erstkontakt. Gleichzeitig wurden relevante Voraussetzungen frühzeitig geprüft, sodass Reichweite nicht zulasten der Bewerberqualität ging. 3. Transparenz statt Recruiting-Blackbox Ein wichtiger Bestandteil war die Nachvollziehbarkeit der Kampagne. Die Stadt konnte einsehen, wie die Ansprache funktioniert und wie sich Interessierte durch den Bewerbungsprozess bewegen. Damit wurde gezielt eine Schwachstelle früherer Social-Recruiting-Erfahrungen aufgegriffen: fehlende Transparenz darüber, was die Maßnahmen tatsächlich bewirken.

Erfahrung aus der Praxis: Drei passende Bewerbungen können ausreichen

Der Case der Stadt Gütersloh zeigt besonders deutlich, dass Recruiting-Erfolg nicht an möglichst hohen Bewerberzahlen gemessen werden sollte. Nach zwei Ausschreibungen ohne ausreichenden Erfolg konnten mit einer zielgerichteteren digitalen Ansprache drei qualifizierte Bewerbungen gewonnen werden. Eine davon führte zur erfolgreichen Einstellung. Gerade bei speziellen Nachwuchsprofilen kann eine kleine, aber passende Kandidatenauswahl damit wertvoller sein als ein großer Bewerbungseingang mit geringer Passung.

Fazit

Nach einer zuvor erfolglosen Ausschreibung konnte die Gemeinde Gründau die Stelle als Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) innerhalb von 31 Tagen erfolgreich besetzen. Durch die gezieltere Ansprache der relevanten Fachkräfte, zusätzliche digitale Reichweite und eine strukturierte Vorqualifizierung gelang es, die Bewerberqualität deutlich stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Kontakt

Talency GmbH
Mönchsberger Str. 21
96515 Sonneberg