Erfahrungsbericht.
Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.
Leiter der Finanzverwaltung (m/w/d)
Wie gelingt es einer Kommune in Bayern, eine schwer zu besetzende Führungsposition im Finanzbereich erfolgreich zu besetzen – trotz Fachkräftemangel?
Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie die Stadt Herrieden die Vakanz als Leiter der Finanzverwaltung (m/w/d) mithilfe digitaler Recruiting-Strategien erfolgreich schließen konnte.
Ergebnisse der Kampagne
Laufzeit: 31 Tage
4 qualifizierte Bewerbungen
1 erfolgreiche Einstellung
Während zuvor mehrere Ausschreibungen keine qualifizierten Ergebnisse lieferten, konnte innerhalb eines Monats eine passende Besetzung erfolgen.
Ausgangssituation: Drei Ausschreibungen ohne qualifizierte Bewerbungen
Die Position war rund sechs Monate vakant – bereits in der dritten Ausschreibungsrunde.
Genutzt wurden klassische Recruiting-Kanäle:
• Veröffentlichung auf der kommunalen Website
• Amtsblatt
• Lokale Zeitungen (Investition im fünfstelligen Bereich)
• Organische Social-Media-Posts
Die Erfahrung
Trotz erheblicher Kosten für Printanzeigen blieben qualifizierte Bewerbungen aus. Die Reichweiten lagen teilweise nur im dreistelligen Bereich.
Gerade im Bereich Kämmerei ist der Fachkräftemangel in Bayern besonders ausgeprägt. Nachwuchs fehlt, wechselbereite Kandidaten sind selten. Zudem bestand Skepsis gegenüber klassischen Headhuntern.
Die zentrale Frage lautete daher:
Wie können wir als Kommune gezielt qualifizierte Kandidaten erreichen – ohne Streuverluste und ohne Abwerbemodell?
Ziel: Qualifizierte Bewerber für die Kämmerei in Bayern gewinnen
Die Stadt Herrieden wollte:
• die Position Leiter Finanzverwaltung nachhaltig besetzen
• echte Wechselinteressenten erreichen
• moderne, messbare Methoden einsetzen
• eine fundierte Entscheidungsgrundlage schaffen
Dabei sollte die Lösung seriös, transparent und kommunal verträglich sein.
Strategie: Digitales Recruiting speziell für den öffentlichen Sektor
Die gewählte Lösung basierte auf digitaler Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst – speziell angepasst auf kommunale Arbeitgeber.
1. Zielgruppenanalyse und Kampagnenvarianten
Mehr als 50 Varianten aus Texten, Bildern und Überschriften wurden getestet, um die Zielgruppe im Bereich Finanzen/Kämmerei präzise anzusprechen.
Diese datenbasierte Vorgehensweise unterscheidet sich deutlich von klassischen Stellenausschreibungen.
2. Eigene Bewerbungs-Landingpage im Stadt-Design
Statt einer statischen PDF-Ausschreibung wurde eine mobiloptimierte Bewerbungsseite im Erscheinungsbild der Stadt Herrieden erstellt.
Ein integriertes Qualifizierungs-Quiz ermöglichte:
• Bewerbung in wenigen Minuten
• strukturierte Vorqualifizierung
• klare Abfrage von Motivation und Wechselinteresse
3. Schnelle Vorqualifizierung
Interessenten wurden zeitnah geprüft und in übersichtlichen Kandidaten-Dossiers zusammengefasst.
So konnte die Verwaltung schnell erkennen, welche Bewerber fachlich und persönlich zur Position passen.
4. Authentisches Employer Branding
Durch professionelle Bilder und eine persönliche Ansprache wurde die Stadt als moderner Arbeitgeber im öffentlichen Dienst positioniert - ohne die Seriosität zu verlieren.
Erfahrung der Stadt Herrieden: Digitale Mitarbeitergewinnung funktioniert
Der Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst bedeutet nicht, dass es keine Kandidaten gibt – sondern dass sie gezielt und modern angesprochen werden müssen.
Digitale Recruiting-Kampagnen ermöglichen:
• präzise Zielgruppenansprache
• höhere Sichtbarkeit bei wechselbereiten Fachkräften
• messbare Ergebnisse
• transparente Investitionen
Gerade bei der Besetzung von Leitungspositionen wie Kämmerer oder Leiter Finanzverwaltung ist Social Media Recruiting für Kommunen inzwischen ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Fazit
Die Stadt Herrieden konnte ihre Vakanz im Bereich Finanzverwaltung erfolgreich schließen – trotz schwieriger Marktbedingungen in Bayern.
Dieser Erfahrungsbericht zeigt:
Moderne Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst ist planbar, messbar und wirkungsvoll – wenn sie strategisch umgesetzt wird.