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Erfahrungsbericht.

Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.

Bauingenieur Wasser- und Tiefbau (m/w/d)

Qualifizierte Bauingenieure für den öffentlichen Dienst zu gewinnen, gehört vielerorts zu den größten Recruiting-Herausforderungen. Besonders schwierig wird es, wenn gleichzeitig mehrere Infrastrukturprojekte anstehen, Fördermittel fristgerecht umgesetzt werden müssen und erfahrene Mitarbeitende kurz vor dem Ruhestand stehen. Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie die Stadt Nienburg/Weser die Stelle als Bauingenieur Wasser- und Tiefbau (m/w/d) erfolgreich besetzen konnte.

Ergebnisse der Kampagne

Laufzeit: 31 Tage 3 qualifizierte Bewerbungen 1 erfolgreiche Einstellung
Bereits innerhalb eines Monats konnten drei qualifizierte Kandidaten für die Position gewonnen werden. Eine dieser Bewerbungen führte schließlich erfolgreich zur Besetzung der Stelle als Bauingenieur Wasser- und Tiefbau.

Ausgangssituation: Hoher Handlungsdruck bei gleichzeitig leerem Bewerbermarkt

Die Stadt Nienburg/Weser stand im technischen Bereich vor einer Situation, die viele Kommunen aktuell betrifft. • Massive Engpässe im Ingenieurbereich bei äußerst geringer Bewerberlage • Realistisch nur etwa eine qualifizierte Bewerbung pro Monat über klassische Kanäle • Hoher Investitions- und Sanierungsstau in zentralen Infrastrukturprojekten • Weitere altersbedingte Personalabgänge bereits absehbar

Die Herausforderung

Im Bereich Wasser- und Tiefbau war die Bewerberlage sehr angespannt. Gleichzeitig standen wichtige Infrastruktur- und Sanierungsprojekte an, bei denen Verzögerungen spürbare Folgen haben konnten. Klassische Stellenanzeigen führten nur selten zu qualifizierten Bewerbungen. Daher war klar: Um passende Ingenieure zu erreichen, braucht es eine gezieltere und planbarere Recruiting-Strategie.

Ziel: Passende Ingenieure erreichen, bevor sie aktiv suchen

Das Ziel bestand nicht darin, möglichst viele Bewerbungen zu generieren, sondern gezielt Fachkräfte anzusprechen, die fachlich und persönlich zur Position passen. Dabei standen insbesondere folgende Punkte im Fokus: • Reichweite außerhalb klassischer Stellenbörsen schaffen • passiv wechselbereite Ingenieure ansprechen • den internen Auswahlaufwand reduzieren • wichtige Infrastrukturprojekte personell absichern

Strategie: Gezielte Ansprache statt Warten auf Bewerbungen

Um die passende Zielgruppe zu erreichen, wurde auf eine digitale Recruiting-Kampagne mit regionalem Fokus gesetzt. 1. Sichtbarkeit bei Ingenieuren erhöhen Da viele qualifizierte Ingenieure nicht aktiv auf Jobsuche sind, wurde die Kampagne gezielt auf Fachkräfte im Bereich Wasser- und Tiefbau ausgerichtet. So konnten auch Kandidaten erreicht werden, die über klassische Stellenanzeigen kaum oder gar nicht angesprochen worden wären.
2. Vorqualifizierung für mehr Qualität Gerade bei technischen Positionen kostet die Prüfung ungeeigneter Bewerbungen viel Zeit. Deshalb wurden Interessenten bereits früh hinsichtlich ihrer fachlichen Voraussetzungen geprüft. Dadurch erhielt die Stadt ausschließlich Kandidatenprofile, die grundsätzlich zum Anforderungsprofil passten.
3. Strukturierte Vorqualifizierung Im Ingenieurmarkt entscheiden oft wenige Tage darüber, ob ein Kandidat verfügbar bleibt oder bereits ein anderes Angebot annimmt. Durch einen strukturierten Bewerbungsprozess und eine schnelle Kontaktaufnahme konnten qualifizierte Interessenten frühzeitig gebunden werden.

4. Fokus auf langfristige Personalgewinnung Neben der konkreten Vakanz stand auch die zukünftige Personalplanung im Blick. Die Kampagne zeigte, wie digitale Recruiting-Maßnahmen dabei helfen können, wieder planbarer auf altersbedingte Abgänge und schwer besetzbare Fachpositionen zu reagieren.

Erfahrung aus der Praxis: Infrastrukturprojekte brauchen die richtigen Fachkräfte

Der Fall der Stadt Nienburg/Weser verdeutlicht, wie eng erfolgreiche Projektumsetzung und erfolgreiche Personalgewinnung inzwischen miteinander verknüpft sind. Wenn technische Schlüsselpositionen unbesetzt bleiben, geraten nicht nur einzelne Projekte ins Stocken. Auch Fördermittel, Investitionen und langfristige Entwicklungsziele können gefährdet werden. Umso wichtiger wird es, qualifizierte Ingenieure dort anzusprechen, wo sie tatsächlich erreichbar sind – und nicht ausschließlich dort, wo Stellenanzeigen veröffentlicht werden.

Fazit

Die Stadt Nienburg/Weser konnte die Stelle als Bauingenieur Wasser- und Tiefbau (m/w/d) innerhalb von 31 Tagen erfolgreich besetzen. Trotz eines stark umkämpften Bewerbermarktes, langer Vakanzzeiten im Ingenieurbereich und hoher Projektverantwortung gelang es, geeignete Kandidaten zu erreichen und eine erfolgreiche Einstellung zu realisieren.

Kontakt

Talency GmbH
Mönchsberger Str. 21
96515 Sonneberg