Erfahrungsbericht.
Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.
Klimafolgeanpassungsmanager (m/w/d)
Fachkräfte für Klimaschutz- und Klimafolgeanpassung sind auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt. Für Kommunen kommt hinzu, dass diese Rollen häufig neu geschaffen werden und dadurch nur wenige Bewerber gezielt nach solchen Positionen suchen.
Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie die Stadt Schortens die Stelle als Klimafolgeanpassungsmanager (m/w/d) erfolgreich besetzen konnte.
Ergebnisse der Kampagne
Laufzeit: 31 Tage
8 qualifizierte Bewerbungen
1 erfolgreiche Einstellung
Bereits innerhalb eines Monats konnten mehrere passende Kandidaten für die neu geschaffene Position gewonnen und die Stelle erfolgreich besetzt werden.
Ausgangssituation: Viele Interessenten, aber zu wenig passende Bewerber
Die Stadt Schortens hatte eine dauerhaft angelegte Spezialistenstelle im Bereich Klimafolgeanpassung geschaffen. Die Herausforderung bestand jedoch darin, geeignete Fachkräfte für dieses vergleichsweise neue Berufsbild zu erreichen.
Die Herausforderung
Bisher genutzte Kanäle wie Indeed, StepStone und Printanzeigen sorgten zwar für Sichtbarkeit, führten jedoch überwiegend zu Bewerbungen mit unzureichender fachlicher Passung.
Gleichzeitig standen wichtige kommunale Projekte unter Zeitdruck. Fördermittel spielten bei zahlreichen Vorhaben eine zentrale Rolle, sodass personelle Engpässe unmittelbare Auswirkungen auf die Umsetzung und Finanzierung von Projekten haben konnten.
Die Stadt suchte daher nach einer Möglichkeit, gezielt qualifizierte Fachkräfte anzusprechen und den internen Aufwand durch ungeeignete Bewerbungen zu reduzieren.
Ziel: Qualifizierte Spezialisten gezielt erreichen
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Fachkräfte für ein sehr spezielles Aufgabenfeld erreichen lassen, die über klassische Stellenbörsen kaum aktiv suchen.
Die Ziele waren dabei klar:
• mehr qualifizierte Bewerbungen generieren
• die fachliche Passung erhöhen
• den Verwaltungsaufwand reduzieren
• wichtige Zukunftsprojekte personell absichern
Strategie: Digitale Reichweite mit gezielter Vorqualifizierung kombinieren
1. Erweiterung der Reichweite über klassische Jobbörsen hinaus
Anstatt ausschließlich auf aktive Jobsuchende zu setzen, wurden auch Fachkräfte angesprochen, die grundsätzlich offen für einen Wechsel waren, aber aktuell nicht aktiv nach Stellen suchten.
Dadurch konnte die Stadt deutlich mehr relevante Kandidaten erreichen als über klassische Ausschreibungen allein.
2. Niedrigschwelliger Bewerbungsprozess
Ein einfacher und digitaler Bewerbungsprozess senkte die Einstiegshürde für Interessenten und erleichterte den Erstkontakt.
Gerade bei spezialisierten Fachkräften kann dies entscheidend sein, um potenzielle Kandidaten nicht bereits zu Beginn zu verlieren.
3. Fokus auf Qualität statt Quantität
Durch eine frühzeitige Vorqualifizierung konnten ungeeignete Bewerbungen reduziert und passende Kandidaten gezielt identifiziert werden.
Dadurch erhielt die Stadt ausschließlich Bewerberprofile, die grundsätzlich zum gesuchten Aufgabenbereich passten.
4. Entlastung der Verwaltung
Statt zahlreiche ungeeignete Bewerbungen zu prüfen, konnten sich die Verantwortlichen direkt auf qualifizierte Kandidaten konzentrieren und den Auswahlprozess deutlich effizienter gestalten.
Erfahrung aus der Praxis: Spezialistenstellen brauchen gezielte Ansprache
Der Fall der Stadt Schortens zeigt, dass insbesondere neue und spezialisierte Rollen häufig nicht über klassische Recruiting-Kanäle besetzt werden können.
Gerade bei Zukunftsthemen wie Klimafolgeanpassung reicht eine hohe Reichweite allein nicht aus. Entscheidend ist, die richtigen Fachkräfte gezielt anzusprechen und bereits früh die fachliche Passung sicherzustellen.
Fazit
Die Stadt Schortens konnte die Stelle als Klimafolgeanpassungsmanager (m/w/d) innerhalb von 31 Tagen erfolgreich besetzen.
Trotz eines spezialisierten Anforderungsprofils und unzureichender Ergebnisse über klassische Stellenbörsen gelang es, passende Kandidaten zu gewinnen und die Vakanz erfolgreich zu schließen.