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Erfahrungsbericht.

Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (m/w/d)

Fachkräfte für die Wasserversorgung gehören zu den am schwierigsten zu gewinnenden Berufsgruppen im öffentlichen Bereich. Der Bewerbermarkt ist klein, die fachlichen Anforderungen hoch und eine Fehlbesetzung kann erhebliche Auswirkungen auf den laufenden Betrieb haben. Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie der Zweckverband Wasserversorgung Hallertau die Stelle als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (m/w/d) erfolgreich besetzen konnte. Die Ausgangslage und Herausforderungen wurden im gemeinsamen Recruiting-Projekt ausführlich analysiert.

Ergebnisse der Kampagne

Laufzeit: 30 Tage 4 qualifizierte Bewerbungen 1 erfolgreiche Einstellung
Innerhalb eines Monats konnten mehrere passende Kandidaten gewonnen und die Vakanz erfolgreich besetzt werden.

Ausgangssituation: Hoher Druck bei gleichzeitig sehr kleinem Bewerbermarkt

Der Zweckverband Wasserversorgung Hallertau stand vor einer Situation, die viele Versorgungsunternehmen kennen: Eine wichtige Fachposition war bereits seit Monaten unbesetzt, während die tägliche Arbeit weiterhin zuverlässig sichergestellt werden musste.

Die Herausforderung

Durch den Wegfall eines erfahrenen Mitarbeiters verteilte sich die zusätzliche Arbeit auf die verbleibenden Kollegen. Gleichzeitig gingen über die bisherigen Recruiting-Maßnahmen keine passenden Bewerbungen ein. Besonders anspruchsvoll war dabei, dass nicht einfach irgendeine Besetzung gesucht wurde. Für den Verband standen neben der fachlichen Qualifikation vor allem Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die langfristige Integration ins Team im Mittelpunkt. Als Betreiber von drei Wasserwerken und einem weitreichenden Versorgungsnetz trägt der Zweckverband eine hohe Verantwortung für die Versorgung von rund 27.000 Menschen. Entsprechend sorgfältig sollte die Auswahl erfolgen.

Ziel: Nicht möglichst viele Bewerbungen, sondern die richtigen Kandidaten

Im Fokus stand eine nachhaltige Besetzung der Stelle.
Gesucht wurde eine Fachkraft, die: • fachlich zur Wasserversorgung passt, • langfristig im Unternehmen bleiben möchte, • menschlich ins Team integriert werden kann, • Verantwortung übernimmt und zuverlässig arbeitet. Qualität war dabei deutlich wichtiger als eine hohe Anzahl an Bewerbungen.

Strategie: Zielgerichtete Ansprache statt Streuverlust

1. Spezialisierte Fachkräfte gezielt erreichen Anstatt ausschließlich auf aktive Jobsuchende zu setzen, wurden auch Fachkräfte angesprochen, die grundsätzlich offen für einen Wechsel waren, aber aktuell nicht aktiv nach Stellen suchten. Dadurch konnte die Stadt deutlich mehr relevante Kandidaten erreichen als über klassische Ausschreibungen allein.
2. Fokus auf Werte und Arbeitsumfeld Statt ausschließlich fachliche Anforderungen zu kommunizieren, wurde die Kampagne gezielt auf Aspekte ausgerichtet, die für langfristig orientierte Fachkräfte relevant sind: • Verantwortungsvolle Tätigkeit • Moderne Arbeitsmittel • Eigenständiges Arbeiten • Stabilität und Sicherheit • Eingespieltes Teamumfeld Gerade bei spezialisierten Fachkräften spielen diese Faktoren häufig eine größere Rolle als reine Gehaltsargumente.
3. Vorqualifizierung für mehr Passgenauigkeit
Bereits früh im Prozess wurde geprüft, ob Bewerber sowohl fachlich als auch persönlich zum Anforderungsprofil passen. Dadurch erhielt der Verband ausschließlich qualifizierte Kandidatenprofile und konnte den internen Aufwand deutlich reduzieren.

4. Transparenter Recruiting-Prozess Nach Erfahrungen mit wenig transparenten Dienstleistern war dem Verband besonders wichtig, den gesamten Prozess nachvollziehen zu können. Die Kandidaten wurden daher strukturiert vorgestellt und hinsichtlich Qualifikation, Motivation und beruflichem Hintergrund bewertet, sodass fundierte Entscheidungen möglich waren.

Erfahrung aus der Praxis: Spezialistenrollen brauchen einen anderen Recruiting-Ansatz

Der Fall des Zweckverbands Wasserversorgung Hallertau zeigt, dass sich besonders technische Fachpositionen nicht allein über klassische Stellenanzeigen besetzen lassen. Gerade in Bereichen wie der Wasserversorgung, in denen der Bewerbermarkt sehr begrenzt ist, kommt es darauf an, passende Kandidaten gezielt anzusprechen und gleichzeitig hohe Qualitätsstandards im Auswahlprozess sicherzustellen.

Fazit

Der Zweckverband Wasserversorgung Hallertau konnte die Stelle als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (m/w/d) innerhalb von 30 Tagen erfolgreich besetzen. Trotz einer langen Vakanz, fehlender Bewerbungen über bisherige Kanäle und hoher Anforderungen an die fachliche sowie persönliche Eignung gelang es, mehrere passende Kandidaten zu gewinnen und die Stelle nachhaltig zu besetzen.

Kontakt

Talency GmbH
Mönchsberger Str. 21
96515 Sonneberg