Erfahrungsbericht.
Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.
Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d)
Eine Stellenanzeige kann viele Menschen erreichen und trotzdem an der eigentlichen Zielgruppe vorbeigehen. Genau diese Erfahrung machte die Gemeinde Gründau bei der Suche nach einem Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d).
Mit einer gezielteren digitalen Ansprache gelang es schließlich, qualifizierte Fachkräfte zu erreichen und die Position innerhalb eines Monats erfolgreich zu besetzen.
Ergebnisse der Kampagne
Laufzeit: 31 Tage
7 qualifizierte Bewerbungen
1 erfolgreiche Einstellung
Aus der zuvor erfolglosen Suche entstand innerhalb von 31 Tagen eine Auswahl von sieben qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern – mit erfolgreicher Einstellung.
Ausgangssituation: Sichtbarkeit allein erreichte nicht die richtigen Bewerber
Die Gemeinde hatte die Position bereits über ihre bisherigen Recruiting-Kanäle ausgeschrieben. Die gewünschte Besetzung blieb jedoch aus.
Die Herausforderung
Ein zentrales Problem lag in der Ansprache: Unter dem Begriff „Gärtner“ fühlten sich vor allem Hobbygärtner angesprochen, während die eigentlich gesuchten Fachkräfte aus dem Garten- und Landschaftsbau kaum erreicht wurden.
Gleichzeitig waren die bisherigen Kanäle stark darauf angewiesen, dass geeignete Personen aktiv nach einer neuen Stelle suchten und die Ausschreibung selbst entdeckten.
Für die erneute Suche musste deshalb nicht einfach mehr Reichweite geschaffen werden. Vielmehr ging es darum, die richtige Zielgruppe mit einer klareren Botschaft zu erreichen.
Ziel: Fachkräfte aus dem Garten- und Landschaftsbau gezielt ansprechen
Die Kampagne sollte die Position klar von einer allgemeinen Gärtnertätigkeit abgrenzen und gezielt Personen erreichen, deren beruflicher Hintergrund tatsächlich zu den Aufgaben passt.
Dabei sollten auch Fachkräfte angesprochen werden, die grundsätzlich offen für einen Wechsel waren, aber nicht aktiv kommunale Stellenportale durchsuchten.
Strategie: Zielgruppe präziser erreichen
1. Ansprache auf die tatsächliche Tätigkeit ausrichten
Die Kommunikation wurde stärker auf den beruflichen Kontext im Garten- und Landschaftsbau zugeschnitten. So sollte bereits auf den ersten Blick deutlich werden, welche Fachkräfte tatsächlich gesucht werden.
2. Regionale Reichweite außerhalb von Stellenportalen aufbauen
Über die digitale Kampagne wurde die Position gezielt im relevanten regionalen Umfeld ausgespielt. Damit war die Gemeinde nicht mehr ausschließlich darauf angewiesen, dass potenzielle Kandidaten selbst auf die Ausschreibung aufmerksam werden.
3. Bewerber frühzeitig auf ihre Passung prüfen
Im Bewerbungsprozess wurden zentrale Voraussetzungen abgefragt und interessierte Kandidaten anschließend vorqualifiziert. Dadurch konnte sich die Gemeinde auf diejenigen Profile konzentrieren, die tatsächlich für die Position infrage kamen.
Erfahrung aus der Praxis: Die richtige Zielgruppe ist wichtiger als maximale Reichweite
Der Case der Gemeinde Gründau zeigt, dass eine erfolglose Ausschreibung nicht zwangsläufig auf fehlende Fachkräfte zurückzuführen ist.
Wenn Stellentitel und Ansprache zu breit gefasst sind, kann eine Anzeige zwar Aufmerksamkeit erzeugen, aber trotzdem überwiegend ungeeignete Personen erreichen. Eine präzisere Zielgruppenansprache kann hier einen entscheidenden Unterschied machen.
Fazit
Nach einer zuvor erfolglosen Ausschreibung konnte die Gemeinde Gründau die Stelle als Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) innerhalb von 31 Tagen erfolgreich besetzen.
Durch die gezieltere Ansprache der relevanten Fachkräfte, zusätzliche digitale Reichweite und eine strukturierte Vorqualifizierung gelang es, die Bewerberqualität deutlich stärker in den Mittelpunkt zu stellen.