Erfahrungsbericht.
Messbare Ergebnisse aus dem öffentlichen Dienst.
Sachbearbeitung Bauverwaltung (m/w/d)
Wie gelingt es einer Kommune, eine Verwaltungsposition im Bauwesen zu besetzen – wenn kaum qualifizierte Bewerbungen eingehen und gleichzeitig der interne Aufwand durch ungeeignete Kandidaten steigt?
Dieser Erfahrungsbericht zur Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst zeigt, wie die Samtgemeinde Ilmenau die Vakanz in der Sachbearbeitung Bauverwaltung (m/w/d) mithilfe digitaler Recruiting-Strategien erfolgreich besetzen konnte.
Ergebnisse der Kampagne
Laufzeit: 24 Tage
1 qualifizierte Bewerbung
1 erfolgreiche Einstellung
Auch wenn die Anzahl der Bewerbungen gering war, konnte genau der passende Kandidat identifiziert und eingestellt werden – ein entscheidender Erfolgsfaktor bei spezialisierten Verwaltungsstellen.
Ausgangssituation: Wenig passende Bewerbungen und hoher Prüfaufwand
Zum Einsatz kamen bisher vor allem klassische Recruiting-Maßnahmen wie:
• Ausschreibungen über öffentliche Stellenportale
• Veröffentlichungen auf der eigenen Website
• Printanzeigen in regionalen Medien
Die Erfahrung
Die geringe Qualität der Bewerbungen führte zu einem hohen Aufwand im Auswahlprozess. Ungeeignete Kandidaten mussten geprüft und aussortiert werden, was wertvolle Ressourcen band.
Zudem befand sich das Recruiting insgesamt noch im Aufbau:
Ein strukturierter Einsatz von Social Media war bislang nicht etabliert und auch Systeme im Bewerbermanagement wurden gerade erst eingeführt.
Die Folge:
Potenzielle, passende Kandidaten wurden nur unzureichend erreicht, während gleichzeitig viel Zeit in die Bearbeitung ungeeigneter Bewerbungen investiert wurde.
Die zentrale Frage lautete daher:
Wie können wir als Kommune gezielt qualifizierte Bewerber für die Bauverwaltung erreichen – und gleichzeitig den internen Aufwand im Recruiting reduzieren?
Ziel: Passgenaue Besetzung und effizientere Prozesse
Ziel war es,
• eine geeignete Fachkraft für die Bauverwaltung zu gewinnen
• die Qualität der Bewerbungen zu verbessern
• den Auswahlprozess effizienter zu gestalten
• und neue Wege in der Bewerberansprache zu etablieren
Strategie: Fokus auf Qualität statt Quantität
Um passende Kandidaten zu erreichen, wurde eine Recruiting-Strategie eingesetzt, die gezielt auf Fachkräfte im Verwaltungs- und Baubereich ausgerichtet ist.
1. Zielgerichtete Ansprache statt breiter Streuung
Potenzielle Bewerber wurden gezielt über digitale Kanäle angesprochen. Dabei lag der Fokus darauf, genau die Kandidaten zu erreichen, die fachlich zur Position passen.
2. Vereinfachter Bewerbungsprozess
Interessierte konnten ihr Interesse schnell und unkompliziert über eine digitale Bewerbungsstrecke hinterlegen.
Ein strukturierter Ablauf ermöglichte dabei:
• eine unkomplizierte Bewerbung ohne großen Aufwand
• eine erste Einschätzung der fachlichen Eignung
• eine schnelle Weiterleitung in den Auswahlprozess
3. Strukturierte Vorqualifizierung
Die eingehenden Bewerbungen wurden vorab geprüft und aufbereitet. Dadurch konnte schnell erkannt werden, ob ein Kandidat zur Stelle passt.
Dies reduzierte den internen Aufwand erheblich und ermöglichte eine klare Fokussierung auf geeignete Bewerber.
4. Aufbau moderner Recruiting-Strukturen
Ein zusätzlicher Effekt der Kampagne war der Aufbau neuer Recruiting-Strukturen. Digitale Ansätze konnten erstmals gezielt eingesetzt und als Ergänzung zu bestehenden Maßnahmen etabliert werden.
Erfahrung aus der Praxis: Die richtige Bewerbung ist entscheidend
Der Fall der Samtgemeinde Ilmenau zeigt, dass im Recruiting nicht immer die Anzahl der Bewerbungen entscheidend ist, sondern deren Qualität.
Gerade bei spezialisierten Verwaltungsstellen kann bereits ein passender Kandidat den Unterschied machen – vorausgesetzt, dieser wird gezielt erreicht.
Fazit
Die Samtgemeinde Ilmenau konnte ihre Vakanz in der Bauverwaltung erfolgreich besetzen und gleichzeitig erste Schritte in Richtung moderner Recruiting-Strukturen gehen.
Dieser Erfahrungsbericht zeigt:
Digitale Mitarbeitergewinnung im öffentlichen Dienst ermöglicht auch bei schwieriger Bewerberlage eine passgenaue Besetzung und spürbare Entlastung im Auswahlprozess.